Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauverbandes 2012
Abwechslungsreiche Hauptversammlung
Einen sehr abwechslungsreichen Abend erlebten die Delegierten der 25 Obst- und Gartenbauvereine im Kreis Reutlingen bei der diesjährigen Hauptversammlung. Standen neben den obligatorischen Jahresberichten von Vorsitzenden, Geschäftsführer und Kassenverwalter vor allem Zukunftsthemen auf der Agenda. Beim Tagesordnungspunkt Wahlen wurde die Vorstandschaft mit Dietmar Bez als Vorsitzender, Georg Huwe als Stellvertreter und Dieter Kern als Kassier wiedergewählt. Ulrich Schroefel bleibt weiterhin Geschäftsführer. Die Hälfte der Ausschussmitglieder wurde wiedergewählt. Für Dr. Florian Wagner rückt Bernd Lenz und Alfons Reiske für Ekkehard Lehmann in das Gremium nach. Bereits zu Beginn der Sitzung konnte Vorsitzender Dietmar Bez die neue Medienbeauftragte Gabriele Armbruster begrüßen und vorstellen. Axel Rieber wurde in Abwesenheit verabschiedet, Er wechselt nach über zehn Jahren von der Grünflächenberatung des Landkreises zur Stadtverwaltung Reutlingen.
Vereine müssen zukunftsfähig bleiben
Fast wie bei beim Streuobstbestand sieht es zum großen Teil in den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen aus: Der Altersdurchschnitt vor allem in den Vorstandschaften der Vereine steigt ständig. Zwar konnte Dietmar Bez noch von einem leichten Mitgliederzuwachs auf 2.980 Mitglieder berichten, aber in vielen Vereinen muss um neue Mitglieder gekämpft werden. Dabei sind die Schwerpunkte Natur und Umwelt in der heutigen Zeit sehr viel beachtete Themen. Wie sich die Vereine den neuen Herausforderungen stellen können und Perspektiven für die Zukunft entwickelt werden können, darüber referierte die Pforzheimer Diplom-Sozialwirtin Annette Kurth. Möglichkeiten zur Zukunftsfähigkeit der Vereine durch Projekte, Nachwuchsarbeit, Werbung, Mitgliederbindung und Anerkennungskultur zeigte die Fachfrau in ihrem Referat auf. Interessierte Vereine bietet sich jetzt die Möglichkeit diese Themen zugeschnitten auf die eigenen Gegebenheiten in einem Seminar weiter zu beleuchten und auszuarbeiten.
Kreisverband Mitglied im Streuobstparadies
Die Wahlkarten wurden fast alle gezückt um das Votum für die Mitgliedschaft im Schwäbischen Streuobstparadies abzugeben. Bei vier Enthaltungen fassten die Mitglieder den Beschluss dem Verein beizutreten. Die sechs Landkreise Böblingen, Tübingen, Zollernalb, Esslingen, Göppingen und Reutlingen gründen den Verein mit dem Ziel die Erhaltung und Vermarktung der Produkte heimischer Streuobstwiesen – in einer der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas. Jeder Ortsverein kann auch selbst dem Streuobstparadies beitreten, erläuterte der Vorsitzende.
Projekt abgelehnt
Traurig ist man in der Vorstandschaft des Kreisverbands über den ablehnenden Bescheid für das Projekt „Obstsortenvielfalt erhalten“. Beim Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz hatte der Kreisverband einen Zuschussantrag für das Projekt gestellt. Nun wird der Antrag beim „Plenum Schwäbische Alb“ eingereicht.
Bericht des Geschäftsführers
Für den erkrankten Verbandsgeschäftsführer Ulrich Schroefel verlas Kassier Dieter Kern den Geschäftsbericht. Trotz Nachfrost anfangs Mai und teilweise an Varroamilbe erkrankter Bienenvölker gab es im vergangenen Jahr eine gute Obsternte in der Region. Durch die feuchten Sommermonate wuchsen die Früchte sehr gut. In seinem Bericht bemängelte Ulrich Schroefel den viel zu niedrigen Preis, der derzeit für Mostbirnen bezahlt werde, damit lassen sich die Steuobstwiesen, die unsere Landschaft prägen, nicht erhalten. Zahlreiche Termine mit Schulungen, Ausflüge, Lehrfahrten und Aktionen, wie Blütenrundgang oder „Garden Life“ und die „Gläserne Produktion standen auf dem letztjährigen Veranstaltungsprogramm.
DVD für jeden Ortsverein
Eine besondere Überraschung fanden die Delegierten in den vorbereiteten Unterlagen zur Hauptversammlung. Für jeden Verein gab es eine DVD mit einem 25-minütigen Steifzug durch die Streuobstwiesen. Die Auftraggeber und die Macher haben in diesem Film das Thema Streuobst mit vielen Details sehr aussagekräftig aufgebaut. Ein Meer von blühenden Streuobstwiesen im Frühjahr aus der Vogelperspektive, die Apfelblüte im Zeitraffer, Erläuterungen zum Obstbaumschnitt, das Pflanzen von Jungbäumen, die fleißigen Kindergartenkinder bei der Ernte von Äpfeln im Ermstal und die großen Augen bei der Saftherstellung. Das Gedicht über den Most, das liebste Getränk der Schwaben ist ebenfalls zu sehen.
3-tägige Lehrfahrt in die Schweizer Bodenseeregion/ Thurgau
3-tägige Lehrfahrt in die Schweizer Bodenseeregion/ Thurgau vom 12. Juni. - 14. Juni 2012
Programm:
| Di. 12. Juni 2012 |
Abfahrt laut Fahrplan Zusteigestationen. Traditionelles Frühstück auf der Strecke ca. 10:00 Uhr - Führung im "Mostbirnengarten" Owingen-Billafingen 12:00-14:00 Uhr - Mittagessen in Überlingen 14:30 Uhr - Besichtigung der Insel Reichenau ab ca. 17:00 Uhr - Bezug des Hotel Petershof in Konstanz ca. 19.00 Uhr - gemeinsames Abendessen im Hotel Abend zur freien Verfügung |
| Mi. 13. Juni 2012 |
9:00 -11:00 Uhr - Besichtigung mit Führung im Beerenobstzentrum
und Baumschule Häberli in Neukirch-Egnach, CH 11:30-13:00 - Uhr Mittagessen zur freien Verfügung in St. Gallen 13:30 -15:30Uhr - Führung im Versuchsgut für Obstbau in Güttingen LBBZ Arenenberg 16:00-18:30 Uhr - Besichtigung der Mosterei Möhl in Arbon, mit Degustation Ihrer Produkte ca. 19.30 Uhr - gemeinsames Abendessen im Hotel Abend zur freien Verfügung |
| Do. 14. Juni 2012 |
09.00 Uhr - Abfahrt vom Hotel 10:00-12:00 Uhr - Besichtigung mit Führung des Obstbaubetriebes der Gebrüder Brunner in Bülach (Nähe Winterthur) Einem Betrieb mit Hochstammobstbau, eigener Vermarktung und interessanter Produktentwicklungen z.B. Birnendicksaft. 12:00-14:00 Uhr - Fahrt zum Breitenhof, kurze Mittagsrast auf der Strecke 14:00 -16:00Uhr - Führung im Steinobstzentrum Breitenhof bei Wintersingen 16:00 Uhr - Rückfahrt durch den Schwarzwald, Todtmoos, St. Blasien. Einkehr im Gasthaus Ochsen in Gosselfingen mit Vesperbuffet. ca. 21:00 Uhr - Ankunft in Reutlingen |
Hinweise zur Reise:
Im Preis von 300,- € sind für die 3-tägige Fahrt enthalten:
Die Fahrt mit einem bequemen Reisebus der Firma Vöhringer.
2 Übernachtungen im Hotel Petershof in Konstanz im Doppelzimmer mit Frühstück und Halbpension, 4-Gänge Gourmet-Menue.
(Nicht enthalten ist der Einzelzimmerzuschlag von 42,- € für 2 Nächte)
Reiserücktrittskostenversicherung, Führungen, Degustation und einem Vesperbuffet auf der Heimreise in Gosselfingen.
Für die Schweiz Ausweis, bei Bedarf Schweizer Franken und Auslandkrankenversicherung nicht vergessen.
Zusätzliche allgemeine und organisatorische Fragen beantwortet Ihnen die Grünflächenberatungsstelle des Landratsamtes.
Links:
www.petershof.de
www.haeberli-beeren.ch
www.lbbz.tg.ch
www.moehl.ch
www.steinobstzentrum.ch
Anmeldeformular
mehr Informationen
Foto-Wettbewerb „Streuobstwiesen im Winter“
Unter dem Motto „Streuobstwiesen im Winter“ startet das Regierungspräsidium
Stuttgart jetzt einen neuen Foto-Wettbewerb. Hobby-Fotografen können Bilder
mit entsprechenden Motiven aus Streuobstwiesen des Mittleren Albvorlandes
oder des Mittleren Remstales bis spätestens 15. März 2012 in digitaler Form
einreichen. Der Foto-Wettbewerb ist Teil des Life+-Projekts „Vogelschutz in
Streuobstwiesen des Mittleren Albvorlandes und Mittleren Remstales“. Mit
dieser Initiative will das Regierungspräsidium Stuttgart die
Bewirtschaftung von Streuobstwiesen fördern und die Ziele des europäischen
Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 stärken.
Den Gewinnern winken attraktive Geld- und Sachpreise. Über die Internetseite life-vogelschutz-streuobst.de können sich interessierte Hobby-Fotografen zur Teilnahme am Wettbewerb anmelden und maximal drei Bilder hoch laden. Eine Fachjury unter Federführung des Regierungspräsidiums Stuttgart wird Ende März 2012 die Siegerfotos auswählen. Die ersten drei Gewinner werden auf dem Regionalmarkt am 6. Mai 2012 in Metzingen öffentlich prämiert und alle Siegerbilder im Internet veröffentlicht. „Mit den Streuobstwiesen liegt eine europaweit bedeutsame Kulturlandschaft direkt vor unserer Haustür“, betont Herr Regierungspräsident Johannes Schmalzl. „Wir sind gespannt auf die Bilder und freuen uns über eine rege Teilnahme am Wettbewerb“.
Info Flyer als PDFEinladung zur Gläsernen Produktion
Einladung zur Gläserne Produktion im Ermstal - Schwerpunkt Obstbau -
| am: | Sonntag, den 25. September 2011 |
| in: | Metzingen mit den Teilorten Neuhausen und Glems und Dettingen/Erms |
| Ablauf: | 10:00 Uhr Gottesdienst 11:00 Uhr Begrüßung 11:00 – 17:00 Uhr Aktivitäten an den Standorten |
Flyer Gläserne Produktion
Plakat Gläserne Produktion
Einladung zum Jahresausflug des KOV 2011
Einladung als Word-Dokument
Einladung zur Mitgliederversammlung 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine möchte ich Sie herzlich einladen.
| am: | Freitag, den 18. März 2011 |
| um: | 19.30 Uhr |
| im: | Landgasthof „Hirsch“, Parkstraße 2, 72813 St. Johann-Gächingen, |
Tagesordnung:
- Begrüßung der Mitglieder und Feststellung der Beschlussfähigkeit
- Ehrung der Verstorbenen
- Geschäftsbericht und Rückblick auf das vergangene Jahr
- Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht
- Entlastungen (Vorstandschaft und Kassier)
- Vortrag von Herrn Ekkehard Hülsmann, Vorsitzender des Landesverbandes Badischer Imker zum Thema
„Die Bienen im Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Politik“ - Jahresprogramm 2011
- Verschiedenes
Anregungen, Wünsche und Anträge zur Tagesordnung sind bis spätestens 10.03.2011 schriftlich bei der Geschäftsstelle einzureichen. Es würde mich sehr freuen, wenn viele Mitglieder aus den Vereinen unserer Einladung folgen würden. Gäste sind uns natürlich gerne willkommen.
Mit freundlichen Grüßen
| Ihr | und |
Dietmar Bez 1. Vorsitzender KOV |
Ulrich Schroefel Geschäftsführung |
Einladung als Word-Dokument
Einladungen zum Festakt und zur Fachtagung 150 Jahre Pomologisches Institut
Hier kann die Einladung zur Fachtagung und zum Festakt zur 150-jahrfeier
des Pomologischen Instituts Reutlingen heruntergeladen werden
Einladung zum Festakt
Einladung zur Fachtagung
150 Jahre pomologisches Institut in Reutlingen, gegründet von Eduard Lucas
Eduard Lucas (1816-1882) geboren und aufgewachsen in Erfurt absolvierte zunächst von 1831 – 1834 eine Ausbildung als Gärtner. Nach Stationen als Gärtnergehilfe in Frankfurt/Oder, Greifswald, Erfurt und München übernahm er von 1840 – 1843 die Leitung des botanischen Gartens in Regensburg.
1842 bewarb sich Eduard Lucas erfolgreich auf die Stelle des Institutsgärtners an der Landwirtschaftlichen Akademie in Hohenheim. Lucas arbeitete sich ab da in die ihm bis dahin unbekannte Pomologie (Obstsortenkunde) ein. Durch seine Arbeit in Hohenheim erlangte er sehr bald den Ruf eines herausragenden Fachmanns, besonders auf dem Gebiet der Obstbaumzucht und der Pomologie. 1851 richtete Lucas regelmäßige Kurse für Baumschulwärter in Hohenheim ein, bevor er dann 1853 die erste deutsche „Landespomona" mit Darstellung und Beschreibung aller in Württemberg vorkommenden Apfel- und Birnensorten sowie ihrer Synonyme veröffentlichte.
Nach weiteren bedeutenden Veröffentlichungen gab Lucas 1857 seine Absicht bekannt ein privates pomologisches Institut als Fachschule für Obst- und Gartenbau zu gründen. 1859 erwarb Lucas eingroßes Grundstück in Reutlingen und das "Pomologische Institut" wurde dann 1860 mit 17 Schülern aus dem In- und Ausland eröffnet. In den Folgejahren wurde das ursprüngliche Gebäude verändert, erweitert und eine Filialanstalt in Lenningen gegründet.
Das von Lucas mit herausgegebene „Illustrierte Handbuch der Obstkunde", dessen letzter Band 1883 erschien, enthält die genaue Beschreibung von 2700 Obstsorten in systematischer Anordnung, von denen etwa 1500 im Reutlinger „Deutscher Central-Obstgarten (Standort Mähringen)in der Ordnung des Handbuchs demonstriert werden konnten. 1866 erhält Lucas aus Anlaß seines 50. Geburtstags den Titel eines Ehrendoktors durch die Universität Tübingen. Eduard Lucas starb im Alter von 66 Jahren. Nachrufe würdigen ihn als eine der einflussreichsten und den Obstbau in allen Bereichen prägende Persönlichkeit.
Sein Sohn Friedrich übernahm nach dem Tod des Vaters bis zu seinem eigenen Tod 1921 die Leitung des Instituts. In 3. Generation übernahm sein Sohn Eduard für eineinhalb Jahre das Familienunternehmen bis zu dessen Auflösung im Herbst 1922.
Das Pomologische Institut
Das „Pomologische Institut" war eine Lehranstalt für Obst- und Gartenbau, die als erste Fachhochschule in Deutschland einen wissenschaftlichen und zugleich praxisbetonten Unterricht anbot und darin zum Vorbild für viele Schulen im In- und Ausland wurde. Die Gesamtzahl der zwischen 1860 und 1922 ausgebildeten Schüler betrug etwa 3.500. Etwa ein Fünftel von ihnen kam aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland.
Um sich als private Internatsschule selbst unterhalten zu können, und um den Schülern die Möglichkeit zum Erwerb praktischer Fertigkeiten zu geben, führte das Institut einen gärtnerischen Betrieb. Unter Einsatz der Arbeitskraft der Schüler wurden die erforderlichen Einnahmen erwirtschaftet. So verkaufte man Jungbäume, Edelreiser, Beerenobststräucher, Tafelobst, Gemüse, Sämereien, Gartengeräte, Pflanzenschutzmittel und Gartenbauliteratur.
Die Bedeutung des pomologischen Instituts lag nicht allein in der Ausbildung von jungen Leuten, sondern auch darin, dass es lange Zeit in Deutschland der einzige Sammelpunkt für alle den Obstbau fördernden Bestrebungen war. Neue Sorten wurden erprobt, Krankheiten der Kulturpflanzen beobachtet, ihre Entstehung und Bekämpfung verfolgt. Aus der Fülle der Obstsorten wurden Sortimente besonders empfehlenswerter Tafel- und Wirtschaftsfrüchte aufgestellt und ihr Anbau gefördert.
Erst mit der Landesgartenschau 1984 auf dem Areal der einstigen Lehranstalt begann man sich wieder für den historischen Hintergrund, die noch erhaltenen ehemaligen Institutsgebäude, sowie die Arbeit und die Leistungen seines Gründers Eduard Lucas zu interessieren. Für die Reutlinger Bürger hat sich seit der Landesgartenschau auf diesem Gelände ein Erholungspark „Die Pomologie" entwickelt, der nicht mehr weg zu denken ist.
Inzwischen hat sich auf Initiative des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Reutlingen eine ehrenamtlich tätige Arbeitsgemeinschaft gebildet, welche das Erbe von Eduard Lucas bewahren möchte. Umgesetzt wurde bereits die Renovierung des sogenannten „Lucasgewölbe". Angestrebt ist im ehemaligen Wohngebäude von Eduard Lucas ein Streuobstzentrum einzurichten mit dem Ziel die Streuobstlandschaft entlang der mittleren schwäbischen Alb zu erhalten, zu fördern und ganzheitlich zu vermarkten. Weitere Informationen, auch über die weiteren Aktivitäten im Jubiläumsjahr, erhalten Sie bei der GardenLife an der Anlage des Obst- und Gartenbauvereins Reutlingen und im Lucaskeller
Weitere Informationen unter:
Landratsamt Reutlingen unter www.streubost-rt.de
Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL) unter www.logl-bw.de
Neue Informationsbroschüren des Biosphärengebiets Schwäbische Alb
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei finden Sie die beiden neuen Informationsbroschüren des
Biosphärengebiets Schwäbische Alb zu Ihrer Information.
Infoborschüre Streuobstwiesen
Infoborschüre Biosphäre
Einladung zur Arbeitstagung am 16. Januar 2010 -
Die Ziele des Obst- und Gartenbaus im Landkreis Reutlingen
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 18.09.2009 wurde ich zum Vorsitzenden des Kreisobstbauverbandes des
Landkreises Reutlingen gewählt. Im Rahmen meiner Bewerbungsrede habe
ich – von meinem Blickwinkel aus betrachtet - die wichtigsten Ziele und
Aufgaben skizziert, vor denen der KOV und mit seinen Ortsvereinen
steht. Um jedoch ein vollständiges und alle wichtigen Bereiche
umfassendes Konzept über die weitere Entwicklung des Obst- und
Gartenbaus zu erhalten, ist es uns wichtig aber auch notwendig, Ihre,
d.h. die in den Ortsgruppen vorhandenen Überlegungen, Vorstellungen,
Projektideen und Ziele mit einzubeziehen. Erfolgreich werden wir nur
dann sein, wenn wir alle die gleichen Ziele verfolgen.
Deshalb möchten wir Sie hiermit ganz herzlich zu einer Arbeitstagung
| am: | 16. Januar 2010 |
| um: | 08:30 Uhr |
| ins: | Gasthaus Rößle nach Dettingen / Erms |
einladen. Das Ziel dieser Arbeitstagung soll sein, dass wir am Ende der
Veranstaltung ein abgestimmtes Konzept vorliegen haben, in welchem die
zukünftige Richtung festgelegt ist, in der sich der KOV und seine
Ortsvereine entwickeln sollen. Im Konkreten streben wir an, unsere
Ziel, Themen, Aufgaben und Projekte zu definieren, welche in den
kommenden Jahren angegangen und erreicht werden sollen.
Nach derzeitigem Stand stehen folgende Punkte auf der Tagesordnung:
- Zukünftige Arbeitsschwerpunkte des KOV:
- gemeinsames Jahresprogramm 2010 / 2011
- bessere Kooperationen und Zusammenarbeit zwischen den Ortsgruppen
- Marketingmaßnahmen für die bessere Vermarktung unserer regionalen Produkte
- Betrachtung der Wertschöpfungskette mit dem Ziel, auf der einen Seite Einsparungen zu erzielen und auf der anderen Seite höhere Erträge zu erwirtschaften.
- 2010 feiern wir das 150-jährige Jubiläum des Pomologischen Instituts Reutlingen
- Netzwerk Fachwarte für Obst- und Garten, Erfahrungsaustausch
- Aktuelle Informationen über den Stand der Einrichtung eines Streuobstzentrums in Reutlingen und einer Streuobstlandschaft Alb-Neckar
- Sachstandsbericht über den Aufbau der Internetseite des KOV
- Verschiedenes
Wir freuen uns auf einen regen Gedankenaustausch und wünschen uns, dass möglichst alle Ortsvereine vertreten sein werden. Unsere Planung sieht vor, dass jeder Ortsverein mit bis zu drei Vertretern an dem Workshop teilnehmen können.
Die Veranstaltung möchten wir mit einem gemeinsamen Mittagessen abschließen. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen. Die Arbeitstagung soll um 14:00 Uhr beendet sein. Bitte melden Sie sich mit dem beiliegenden Rückmeldebogen bis spätestens 30. Dez. 2009 an.
Mit freundlichen Grüßen
| Ihr | und |
Dietmar Bez 1. Vorsitzender KOV |
Ulrich Schroefel Geschäftsführung |
Rückantwort download
Dietmar Bez ist neuer Vorsitzender des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Reutlingen e.V.
Am 18. September 2009 fand im Gasthaus „Rebstöckle“ in Metzingen-Neuhausen die außerordentliche Mitgliederversammlung
des Kreisverbandes Reutlingen statt, um einen Nachfolger für den im Mai 2009 überraschend verstorbenen Manfred Schuster
zu wählen.
Der 1. Bürgermeister der Stadt Metzingen, Dietmar Bez stellte sich für die Nachfolge von Herrn Schuster zur Wahl.
In seiner Bewerbungsrede brachte Herr Bez zum Ausdruck, dass Ihm der Erhalt unserer Streuobstwiesen als Teil unserer
Kulturlandschaft eine große Herzensangelegenheit sei.
Zitat: „Diese
Landschaft – meine Damen und Herren - und das sollten wir nicht
vergessen, ist nicht nur ein Relikt einer in die Jahre gekommenen Form
des Obstbaus, sondern sie ist gleichzeitig ein Teil unserer gewachsenen
Heimat und damit letztendlich auch ein Teil unserer Identität und ich
denke, es lohnt sich, sich für den Erhalt der Heimat und den damit
verbundenen Zielen einzusetzen.“
Im Rahmen seiner Ausbildung studierte Herr Bez Geographie, Geologie und
der Juristerei an der Universität Tübingen.
Nachdem er 2006 zum Ersten Bürgermeister der Stadt Metzingen gewählt
wurde, setzte er sich sofort für entsprechende Projekte ein.
1. Bau eines Schulungsgebäudes mit Schaugarten des Bezirksobst- und Gartenbauverbandes Metzingen.
2. Übernahme des Vorsitzes der Interessensgemeinschaft Ermstalobst – kurz „IG Ermstalobst“
3. Herausgabe einer Broschüre über Selbstvermarkter im Ermstal
4. Weiterentwicklung des Obstbaumuseums in Glems
5. Umsetzung von Schulprojekten in Metzingen und vieles mehr.
Herr Bez hat ein Mandat im Kreistag und damit einen direkten Zugang zur Verwaltungsspitze des Landkreises Reutlingen.
Neben dem Erhalt unserer Streuobstlandschaft zählt Herr Bez den
Generationswechsel in den Vereinen zu seinen wichtigsten zukünftigen
Aufgaben.
Der Überalterung in den einzelnen Ortsvereinen müsste etwas entgegengesetzt werden!
Die Delegierten wählten Ihn einstimmig zu Ihrem neuen Vorsitzenden.
Damit hat der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Reutlingen wieder einen kompetenten und zukunftsorientierten
1. Vorsitzenden.










Dietmar Bez
Ulrich Schroefel