Einladung zu unserem traditionellen Herbstrundgang 2017 nach Münsingen-Auingen und Besuch der ehemaligen Gemeinde Gruorn, Biosphärengebiet
23. August 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Sonntag, den 24. September 2017 findet unser traditioneller Herbstrundgang des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine und des Arbeitskreises Obstbau und Baumwarte in Münsingen-Auingen statt.

Beginn der Veranstaltung ist 9:30 Uhr.
Treffpunkt: Direkt am Lehr- und Schaugarten des Obst- und Gartenbauverein Auingen im Maiental, (Reiselhau) bei den Windrädern.

Der Weg ist ab der Ortsmitte von Auingen beschildert. (Von der Hauptstraße Auingen aus, geht es 100m nach der ehemaligen Tankstelle rechts ab ins Bubensteigle und dann immer gerade aus den Schildern folgen).

Dort werden wir die Musterstreuobstwiese näher anschauen. Sie entstand im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme für Windräder und wurde 2016 vom OGV gepflanzt. Dabei werden wir über die aktuelle Situation, Witterungseinflüsse (schwerer Frost der Osterwoche), Sorten und sonstige Themen des Streuobstbaus diskutieren.

Nach der Besichtigung des Lehr- und Schaugarten, fahren wir dann gemeinsam zum Wanderparkplatz an der Trailfinger Säge, dort treffen wir uns um 11.00 Uhr und wandern dann nach Gruorn. Der Ort wurde 1939 zur Erweiterung des Truppenübungsplatzes Münsingen vollständig geräumt. Entlang des ca. 2,5 km langen Weges und bei Gruorn schauen wir uns die ehemaligen Streuobstbestände an, die bereits 2006 von der Beratungsstelle kartiert wurden.

In Gruorn besteht dann die Möglichkeit ab 13.00 Uhr in gemütlicher Runde ein einfaches Mittagessen, bei gutem Wetter vor dem ehemaligen Schulhaus von Gruorn einzunehmen. Wer danach noch Interesse hat, kann ab ca. 14.00 Uhr, die Gruorner Kirche besichtigen und einiges interessantes zur Gruorner Geschichte erfahren. Die Unkosten hierfür betragen 3,- €, sie werden vor Ort kassiert. (Näheres finden Sie auch unter www.gruorn.de) Der offizielle Teil der Veranstaltung wird vor dem Mittagessen ca. 13.00 Uhr enden, so dass jeder Teilnehmer frei entscheiden kann, wie er den Nachmittag verbringen möchte.

Zu dieser Veranstaltung laden die Grünflächenberatungsstelle des Landratsamtes Reutlingen, der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine, der Arbeitskreis Obstbau und Baumwarte, gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Münsingen-Auingen herzlich ein. Alle Mitglieder aus unseren Obst- und Gartenbauvereinen, dem Arbeitskreises Obstbau und Baumwarte sowie alle Freunde und Förderer des Obst- und Gartenbaues sind hiermit herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Bez, Rolf Schäfer, Ulrich Schroefel




Blütenrundgang 2017 in Münsingen-Auingen
27. April 2017

Einladung
zum traditionellen Blütenrundgang 2017 in Münsingen-Auingen.
Treffpunkt ist am Sonntag den 7. Mai 2017 um 09.30 Uhr
auf dem Parkplatz beim Biosphärenzentrum.

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Einladung zu einer Halbtagesexkursion zur Gönninger Tulpenblüte und Besuch der Firma Samen-Fetzer
3. April 2017



Einladung
am Freitag, 28. April 2017, zur
Gönninger Tulpenblüte und Besuch der Firma Samen-Fetzer
Treffpunkt 13.30 Uhr am Parkplatz der TG-Gönningen


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Einladung zur Gartenreise durch Englands Südwesten
15. November 2016

Im Juni 2017 ist eine Gartenreise durch Englands Südwesten geplant. Infos in den angehängten Formularen
Anmeldeschluss ist der 13. Januar 2017.

Anmeldeformular
Infos
Reisebedingungen






Einladung zur Obstsortenausstellung im Lucaskeller auf der Pomologie
25. Oktober 2016

Der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Reutlingen e.V. nimmt den 200. Geburtstag von Eduard Lucas zum Anlass, um an den berühmten Reutlinger Pomologen und an seine Leistungen und sein Erbe zu erinnern. Wie könnte dies besser dargestellt werden als mit einer Ausstellung von vielen vorwiegend heimischen Obstsorten. Diese Ausstellung findet am kommenden Wochenende am Samstag, 29. und Sonntag, 30. Oktober im Lucas-Keller und im Glashaus auf der Pomologie statt. Am Samstag im 11 Uhr wird die Ausstellung mit 200 bis 300 Sorten im Lucaskeller (Ecke Alteburgstraße/Friedrich- Ebert-Straße) eröffnet. Von 14 bis 17 Uhr bestimmt Pomologe Markus Zehnder aus dem Zollernalbkreis im Gewächshaus mitgebrachte Äpfel und Birnen. Am Sonntag öffnet die Ausstellung um 10 Uhr. Hans Thomas Bosch vom Pomologenverein Baden-Württemberg steht an diesem Tag mit seinem Fachwissen bereit und bestimmt mitgebrachte Äpfel und Birnen. Wer seine Apfel- oder Birnensorten an diesen beiden Tagen bestimmen lassen will, der sollte von jeder Sorte drei Exemplare mitbringen. Die Anzahl der Sorten, die pro Person bestimmt werden können ist auf drei begrenzt.

Mit diesem besonderen Wochenende möchten die Verantwortlichen des Dachverbandes der 27 Obst- und Gartenbauvereine den 200. Geburtstag von Eduard Lucas auch zum Anlass nehmen um den Erhalt der wertvollen und landschaftsprägenden Kulturlandschaft in den Mittelpunkt zu stellen. "Dieser Erhalt dient nicht einer nostalgischen Idee der Obst- und Gartenbauvereine sondern der Erhalt dient vor allem der Umwelt. Die Streuobstwiesen sind in unserer dicht besiedelten Region eine wichtige Naherholungslandschaft, Sie dienen der Ausübung der unterschiedlichen Freizeit-und Sportaktivitäten und sie wird immer wichtiger für den Tourismus. Zudem sind die Streuobstwiesen eine der artenreichsten Biotope die wir hier in Mitteleuropa haben. Und der Artenschutz ist heute ein immer wichtiger werdendes Thema.", so der Verbandsvorsitzender Dietmar Bez.

Streuobstwiesen leisten einen wichtigen Beitrag als Kaltluftentstehungsgebiete für die Versorgung der Siedlungsgebiete mit frischer Luft. Streuobstwiesen leisten auch einen Beitrag zum Hochwasser- und Bodenschutz. Diese Funktionen sind heute wichtiger denn je. Deshalb kann jeder von uns einen kleinen oder größeren Beitrag leisten, indem er die Produkte von heimischen Streuobstwiesen kauft. Einige dieser Produkte wird es rund um die Ausstellung zu kaufen geben.

Gleichzeitig mit diesem Jubiläum wird auch das Projekt "den Erhalt alter Obstsorten im Landkreis Reutlingen" im Mittelpunkt stehen. Die Obstausstellung gibt eine Vorstellung und die Bandbreite des Sortenreichtums des Streuobstes, welcher in unserer Region besteht. Dieser Sortenreichtum stellt einen genetischen Schatz dar. Deshalb ist es wichtig, einen Beitrag zum Erhalt der alten Obstsorten zu leisten. Dieser Reichtum ist Eduard Lucas zu verdanken, der in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden wäre. Er hat den Obstbau damals revolutioniert und damit einen bedeutenden Beitrag zu einer besseren Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel geleistet. Reutlingen war damals das europäische Zentrum des Obstbaus. Während der Ausstellung werden die Mitglieder des Kreisverbandes die Gäste mit Leckereien wie Zwiebelkuchen, Krautkuchen sowie Most, Saft und Seccos bewirten.





Obstausstellung mit Sortenbestimmung
29. August 2016

Obstausstellung mit Sortenbestimmung zu Ehren des 200. Geburtstag von Eduard Lucas im Lucaskeller auf der Pomologie Reutlingen am Samstag und Sonntag den 29. und 30. Oktober 2016





Streuobswiesen Aktionstag 2016
29. August 2016






Zum 200 Geburtstag von Eduard Lucas
18. Juli 2016

Am 19. Juli würde Eduard Lucas seinen 200. Geburtstag feiern Vor 200 Jahren am 19. Juli 1816 wurde der Gründer des Pomologischen Institut Reutlingen in Erfurt geboren.

Die "Pomologie" das grüne Herz der Stadt ist den meisten Reutlingern ein Begriff. Handelt es sich hierbei doch um die beliebteste Parkanlagen in Reutlingen, welche vielen kleinen aber auch größeren Veranstaltungen wie zum Beispiel GardenLife einen eindrucksvollen Rahmen bietet. Mit der Landesgartenschau im Jahr 1984 erhielt der Park sein heutiges Aussehen. Viele Reutlinger wissen nicht, woher der Begriff „Pomologie“ eigentlich kommt. Entstanden ist die heutige Pomologie im Jahre 1860 als private Forschungs- und Lehranstalt für Gartenbau, Obstkultur und Pomologie gegründet von Eduard Lucas.
Eduard Lucas war einer der bedeutendsten deutschen Pomologen und ein Pionier des Obst- und Gartenbaus im 19. Jahrhundert dem wir ein umfangreiches literarisches Werk zu verdanken haben. Dieses umfasst 48 Bücher, wobei sein Standartwerk "die Lehre von der Obstbaumzucht" bis heute bei den Obstbauern zu einem festen Begriff wurde. Demnächst erscheint die 33. Auflage im Ulmer Verlag.

Bestimmung von Obstsorten
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit war die Kategorisierung und Bestimmung von Obstsorten. Seine umfassenden Sortenkenntnisse waren Grundlage für eine Vielzahl von Nachschlagewerke für Obstsorten. Zudem trug er maßgeblich zur Verbesserung und Erweiterung der damals vorhandenen Obstsortenklassifizierung nach Adrian Diel (1756 – 1839), einem deutschen Arzt, der als Begründer der Pomologie gilt - dazu bei, dass später das System Diel-Lucas bezeichnet und im Mayrs Konversationslexikon veröffentlicht wurde.

(Hinweis an die Redaktion an dieser Stelle: Der KOV ist im Übrigen derzeit dabei, die Sortenvielfalt im Landkreis Reutlingen zu kartieren siehe auch www.sortenerhalt.de. Dies ist ein Vorhaben, welches vom Ministerium für Ländlichen Raum gefördert wird).

Pomologisches Institut europäisch bekannt
Im Pomologischen Institut wurden während seines Bestehens bis zum Jahre 1922 über 3.500 Schüler aus ganz Europa im Obst- und Gartenbau ausgebildet. Als prominenter Schüler kann hier Knud Knudsen angeführt werden, der vom norwegischen König nach Reutlingen entsandt wurde und von dem einige sehr schöne historische Stereoskopbilder aus der Frühgeschichte der Fotografie von Reutlingen (stammen) existieren.
Als erste Einrichtung dieser Art war das Reutlinger Institut mit seiner Fachschule wegweisend und wurde zum Vorbild für etwa weiter 50 ähnliche Ausbildungsstätten in Deutschland. Für den württembergischen Obstbau erwies sich die Einführung der Ausbildung zum Baumwart durch Eduard Lucas als besonders wirkungsvoll. Waren die Obstbäume doch ein wesentlicher Bestandteil der Nahrungsgrundlage. Insofern war es für jedes Dorf wichtig und von Vorteil, einen Baumwart zu haben, welcher sich bei den gängigen Obstsorten oder bei der Schädlingsbekämpfung auskannte. Der Baumwart wurde zum staatlich anerkannten Beruf, der in vielen Gemeinden dafür Sorge trug, dass die heute so wertvollen Streuobstwiesen gute Erträge lieferten.

Erbe erhalten
Der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Reutlingen ist der Auffassung, dass Eduard Lucas eine bedeutende Persönlichkeit der Stadt Reutlingen ist und sein Erbe bewahrt werden sollte. Daher setzt sich der Kreisobstbauverband dafür ein, dass das historische Erbe von Eduard Lucas in seinem ehemaligen und denkmalgeschützten Wohnhaus in der Friedrich-Ebert-Str. 2, welches derzeit der GWG Reutlingen gehört, erhalten bleibt und zur Informationsstelle und Streuobstzentrum - als Teil des vor einigen Jahren gegründete „Schwäbische Streuobstpardies“ - aus- und umgebaut werden soll. Hierfür wird idielle und finanzielle Unterstützung der Reutlinger Bürgerschaft benötigt.

Den Jubilar feiern mit Projekt Sortenvielfalt
In Hohenheim an der Staatsschule für Gartenbau findet am Jubiläumstag eine Feier und eine Obstausstellung statt. Eduard Lucas war 1843 bis 1869 Leiter der Gartenbauschule in Hohenheim. Ein Festakt wird es in Reutlingen nicht geben. Am Wochenende 29. und 30. Oktober organisieren die Ehrenamtlichen eine Obstausstellung zu Ehren Eduard Lucas. Damit wird ein schöner Bogen zum aktuellen Projekt zur Sortenvielfalt gespannt. Im Rahmen der Streuobstkonzeption des Landes Baden-Württemberg hat der KOV Reutlingen ein Projekt zum Erhalt alter Landsorten beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz beantragt und die Förderung bewilligt bekommen. Das Projekt hat das Ziel, das Sorten-Wissen aller Bürger im Landkreis Reutlingen abzufragen und dieses kostbare Wissen den nachfolgenden Generationen zu erhalten. Die gewonnenen Informationen werden wissenschaftlich ausgewertet.

Der Wert der Streuobstwiesen im Wandel der Zeit
Unsere landschaftsprägenden Streuobstwiesen sind eine Kulturlandschaft, die heute weniger für die Ernährung von Relevanz sind als vielmehr aus ökologischen Gründen. Allein die Artenvielfalt dieser Wiesen ist mit zirka 5.000 verschiedener Arten eine der artenreichsten Biotope Mitteleuropas. Für die Naherholung und Freizeitgestaltung unserer hochverdichteten Städte und Gemeinden übernehmen die Streuobstwiesen eine wichtige Ausgleichsfunktion. Als offene Landschaften sorgen sie dafür, dass zum Beispiel in den Tälern und an den Hängen des Albtraufs Kaltluft entstehen und in diese dann in die Siedlungsräume abfließen kann und somit für die Durchlüftung sorgt.
Auch dies sind Gründe dafür, warum es eine gesellschaftliche Aufgabe sein muss, diese Kulturlandschaft auf Dauer zu erhalten. Erhalten bedeutet aber, dass die Flächen weiterhin bewirtschaftet werden müssen. Das Obst von Streuobstwiesen ist vielseitig für unterschiedliche Produkte verwendbar. Nur es ist keine Bewirtschaftungsform die heute unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wettbewerbsfähig ist. Doch welcher Bereich der Landwirtschaft bei uns kann dies von sich behaupten? Die Zahl derer, die heute noch Kirschen auf einen acht Meter hohen Krischbaum ernten nimmt jedes Jahr ab. Für einen Doppelzentner Mostäpfel erhält der „Gütlesbesitzer“ in schlechten Jahren 3,50 Euro in sehr guten Jahren zwölf Euro. Für diesen mickrigen Ertrag sind immer weniger bereit, die Streuobstwiesen zu pflegen. Deshalb ist der Kreisobstbauverband der Auffassung, dass es ohne Subventionen auf Dauer nicht möglich sein wird, diese wertvolle Kulturlandschaft zu erhalten.
Um über diese Zusammenhänge zu informieren ist es notwendig, dass im ehemaligen Wohngebäude von Eduard Lucas ein Streuobstinformationszentrum entsteht, in welchem auf die vielseitige Bedeutung und Wertigkeit dieser Landschaft hingewiesen wird. Es gibt viele vielversprechende Ansätze aber der große Wurf lässt noch auf sich warten.







Herbstrundgang 2016
18. Juli 2016

Herbstrundgang in Pfullingen am Sonntag den 18.September 2016, Treffpunkt 09.30 Uhr, Gärtnerei Hortense.
siehe auch Jahresprogramm.




GEA Artikel - Kulturgeschichte kontra Wohnraum
18. Juli 2016

zum GEA Artikel






Wissen der Mitglieder bewahren
18. April 2016






Einladung zu unserem traditionellen Blütenrundgang 2016 in Pfullingen
April 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Sonntag, den 17. April 2016 findet unser traditioneller Blütenrundgang des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine des Landkreises Reutlingen in Pfullingen statt. Beginn der Veranstaltung ist 9:30 Uhr.

Treffpunkt: Baumschule Hortense
Roßwagstr. 56, 72793 Pfullingen; www.hortense-pflanzen.de
Liegt an der B 313, erste Abfahrt nach dem Tunnel Richtung Lichtenstein


Von dort aus werden wir durch die Streuobstwiesen Richtung Hochzeitswiesen wandern. Wir werden uns einige Obstwiesen genauer ansehen und dabei über die aktuelle Situation und Probleme des Streuobstbaus berichten und diskutieren. Auf der Hochzeitswiese pflanzen wir einen Jubiläumsbaum.
Zum Abschluss des Umganges wird uns der Obst- und Gartenbauverein Pfullingen im Schützenhaus, Ahlsberg 1, bewirten.
Es wird ein kleiner Fahrdienst vom Schützenhaus zur der Gärtnerei Hortense eingerichtet.

Zu dieser Veranstaltung laden die Grünflächenberatungsstelle des Landratsamtes Reutlingen, der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine, der Arbeitskreis Obstbau und Baumwarte, gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Pfullingen herzlich ein.
Alle Mitglieder aus unseren Obst- und Gartenbauvereinen, dem Arbeitskreises Obstbau und Baumwarte sowie alle Freunde und Förderer des Obst- und Gartenbaues sind hiermit herzlich eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Dietmar Bez
1. Vorsitzender KOV




Studienreise nach Südengland abgesagt
am 26. Februar 2016

Die Studienreise nach Südengland vom 21. bis 29. Mai 2016 muss leider mangels Interesse abgesagt werden.






Herbstrundgang des KOV
am 10. August 2015

Herbstrundgang des Kreisobstbauverband und des Obst- und Gartenbauverein Am 13. September in Metzingen. Der Umgang beginnt um 09.30 Uhr an der Obstlagerhalle des städtischen Obstgutes in Metzingen-Neugreuth. Für das leibliche Wohl wird, wie immer, bestens gesorgt.






Blütenrundgang des Kreisobstbauverbandes und des Obst- und Gartenbauverein in Metzingen am 19.04.2015
am 1. Mai 2015

Bilder des Blütenrundganges






Besuch von Ministerpräsident Kretschmann auf unserem Informationsstand auf der Regiomesse in Münsingen am 22.04.2015
am 1. Mai 2015

Bilder von der Regiomesse






Rückblick Hauptversammlung des Kreisverbandes Obst- und Gartenbauvereine des Landkreises Reutlingen e.V.
am 15. Mai 2015

Die diesjährige Hauptversammlung des Kreisverbandes für Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Reutlingen stand ganz im Zeichen des Themas "Preisgestaltung für Mostobst von Streuobstwiesen". Ein Thema, das den Streuobstwiesenliebhabern in der Region nicht erst seit der Obsternte im vergangenen Herbst unter den Nägeln brannte. Der Einladung in die Gaststätte Südbahnhof waren Klaus Heitlinger als Geschäftsführer der Deutschen Fruchtsaft-Industrie und Dieter Burkhardt als Fruchtsafthersteller gefolgt. Aus der Politik nahm sich Landtagsabgeordneter Klaus Käppeler Zeit. Vom Ministerium für Landlichen Raum konnte Christian Bühler begrüßt werden. Bei der Preisgestaltung für Mostobst von Streuobstwiesen, so erläuterte der Vorsitzendes des Dachverbandes der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Reutlilngen, Dietmar Bez bei seiner Einführung, gehe es nicht darum, dass hier viel Geld verdient werden soll. "Doch jeder der seine Streuobstwiesen pflegt und sein Streuobst verkauft, sollte dafür auch angemessen entlohnt werden. Es gehe hier um die Anerkennung der Aufwendungen der Gütlesbesitzer für den Erhalt und die Pflege der Kulturlandschaft. Und hier muss sich die Gesellschaft fragen, was ist uns unsere Kulturlandschaft wert? Es gibt viele gute Ansätze, viele gute Projekte die langsam im wahrsten Sinne des Wortes Früchte tragen", so Dietmar Bez. Klaus Heitlinger als Sprecher der Deutschen Fruchtsaft-Industie stellte die Zusammenhänge in der Beschaffung und des Absatzmarktes dar. Dieter Burkhardt berichtete über die Erfahrungen mit der Einführung eines Festpreise und seines Biosphärenprojektes. Am Ende stand die Erkenntnis, dass Streuobst kein Wirtschaftsfaktor ist. Bei der anschließenden Diskussion wurden Fragen zum Preisgefüge am Bodensee oder antizyklischen Preisgefüge von den anwesenden Delegierten aus den Obst- und Gartenbauvereinen des Landkreise diskutiert.
Inzwischen stellte Dietmar Bez beim "Schwäbischen Streuobstparadies" einen Antrag zu untersuchen, ob und unter welchen Bedingungen es sinnvoll und möglich wäre, eine Genossenschaft zu gründen.

Weitere interessante Punkte waren an diesem Abend die positive Rückmeldung des Ministeriums zum modifizierten Projektantrag "Biodiversität und Erhalt alter Obstsorten". In seinen weiteren Ausführungen erläuterte der Vorsitzende, dass derzeit die Vorbereitungen zu treffen sind, um das Vorhaben gut umsetzen zu können. Das Projekt könnte ein weiteres Aushängeschild im Verbandsgebiet werden, hierzu werden aber alle 25 Vereine zur Mithilfe gebraucht, gab Dietmar Bez einen kurzen überblick über das geplante Projekt.

Ein weiteres großes Vorhaben ist ebenfalls bereits angestoßen und wurde von Geschäftsführer Ulrich Schroefel kurz dem Plenum vorgestellt. Unter dem Titel „Pomologie im Schwäbischen Streuobstparadies“ ist in den letzten Wochen das Eduard-Lucas-Haus am Rande der Reutlinger Altstadt als zukünftiges Info-Zentrum im Gespräch. Nach ersten Gesprächen mit der Stadtverwaltung und der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft soll jetzt eine genau Konzeption und Kostenrechnung aufgestellt werden.

Um die geplante Satzungsänderung zu beschließen und die aktuellen Projekte weiter vorzustellen wird es im Juni eine außerordentliche Hauptversammlung geben. Davor wird der tradtionelle Blütenrundgang stattfinden. Beim Besuch des Ministerpräsidenten Ende April wird der Verband bei der Ausstellung dabei sein, ebenso wie auf der Gardenlife auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände.


Bilder von der Hauptversammlung






Einladung zur Regio-Messe
am 28. März 2015

Der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine beteiligt sich an der Regio-Messe anlässlich des Kreisbesuch von Herrn Ministerpräsident Kretschmann am 22.April 2015 im Alten Lager in Münsingen. Besuchen Sie uns auf dem Stand Nr. 7/8/9.

Mehr Infos:
Flyer
Plakat






Vortrag Preisgestaltung für Mostobst von Streuobstwiesen
am 6. März 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 20. März wird Dieter Burkhardt (Geschäftsführer der Burkhardt Fruchtsäfte GmbH & Co. KG) und Klaus Heitlinger (Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.) auf underer Hauptversammlung einen Vortrag zum Thema "Preisgestaltung für Mostobst von Streuobstwiesen" halten. Anschließend folgt eine Diskussion über dieses Thema.

Mit freundlichen Grüßen
Dietmar Bez






Einladung zur Mitgliederversammlung 2015
am 6. März 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine möchte ich Sie herzlich einladen.

am: Freitag, den 20. März 2015
um: 19.00 Uhr
im: Gasthof "Südbahnhof", Marktstraße 176 in 72793 Pfullingen,


Tagesordnung:
  1. Begrüßung der Mitglieder und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Ehrung der Verstorbenen
  3. Einführung des Vorsitzenden in das Thema des Vortrages
  4. Vortrag: Dieter Burkhardt (Geschäftsführer der Burkhardt Fruchtsäfte GmbH & Co. KG) und Klaus Heitlinger Geschäftsführer des "Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V." zum Thema:
    "Preisgestaltung für Mostobst von Streuobstwiesen"
    mit anschließender Diskussion
  5. -- PAUSE --
  6. Rechenschaftsbericht und Ausblick auf die kommenden Jahre des Vorsitzenden
  7. Bericht des Geschäftsführer über das Projekt "Die Pomologie im Schwäbischen Streuobstparadies"
  8. Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht
  9. Entlastungen (Vorstandschaft und Kassier)
  10. Ernennen der Rechnungsprüfer für das Jahr 2015
  11. Vorbereitung der Satzungsänderung
  12. Sonstiges

Weitere Anregungen, Wünsche und Anträge zur Tagesordnung sind bis spätestens 13.03.2015 schriftlich bei der Geschäftsstelle einzureichen.
Von der Mitgliederversammlung 2015 sollen entscheidende Impulse für unsere zukünftige Arbeit ausgehen. Daher freuen wir uns, wenn wir an diesem Abend viele unserer Mitglieder begrüßen dürften.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Dietmar Bez
1. Vorsitzender KOV

Einladung als Word-Dokument




Zeitungsartikel
am 30. Oktober 2014

Die Großeltern kannten all diese Apfelsorten noch


Christian Knecht, Ulrich Schroefel und Markus Zehnder bei der Sortenbestimmung.






Einladung zum 8. Obstbaumschnitt-Tag in Wannweil
am 29. Oktober 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Jahr möchten wir Sie zu unserem praktischen Obstbaumschnitt-Tag nach Wannweil herzlich einladen.
Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre, bei dem ein reger Austausch unter den teil-nehmenden Fachwarten und den altgedienten Baumwarten stattfand und eine große Anzahl an Bäumen geschnitten werden konnte, möchten wir diese traditionelle Veranstaltung zum Saisonauftakt gerne erneut anbieten.

Der diesjährige Schnitttag findet am Samstag, den 15. November 2014 von 9.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr, in Wannweil statt.
Treffpunkt ist beim Technischen Hilfswerk Reutlingen, Carl-Zeisstraße 60 in 72770 Reutlingen, Mark-West, Ausfahrt der B 28 Richtung Tübingen, am Hotel Fortuna.

Im Rahmen von Ausgleichmaßnahmen wurden entlang der Markungsgrenze Wannweil-Reutlingen eine Reihe Obstbäume gepflanzt, die einer Pflege bedürfen. Um diese Bäume wollen wir uns an diesem Tag kümmern. Dabei können die vielfältigen Probleme der Baumerziehung an verschiedenen Altersstufen besprochen werden.
Die eigene Ausrüstung, wie Säge, Schere und insbesondere Leiter, ist selbstver-ständlich mitzubringen!

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Das Mittagessen wird von der Gemeinde Wannweil übernommen.

Eine Anmeldung, vorzugsweise per Mail, an die Grünflächenberatungsstelle bis Freitag, den 07.11.2014, ist erforderlich!

Anmeldung E-Mail: Gruenflaechenberatung@Kreis-Reutlingen.de






Altes Land 2014
am 10. Juli 2014

zur Galerie

www.streuobstwiesen-boerse.de




ööööErmstäler Knorpelkirsche bei Slow Food
am 12. Mai 2014

Der KOV Reutlingen hat die Ermstäler Knorpelkirsche als Archepassagier bei Slow Food zur Aufnahme beantragt. Seit Januar 2014 wurde diese aufgenommen.
Mehr informationen erhalten Sie hier
Die Sorte wird beim Neigschmecktmark am 27. Juli im Stadtpark Reutlingen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bild: Copyright Arnold Dettingen
Partner und Bezugsquelle: Strasser, Lieb, AK-Obstbau, HG-Markt Neuhausen und Reusch






Einladung zum Blütenrundgang 2014
am 20. April 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

dieses Jahr haben wir gleich zwei große Blütenfeste direkt nacheinander.

am: Samstag, den 26. April 2014
um: 11.00 Uhr
das traditionelle Blütenfest des Obst- und Gartenbauverein Lichtenstein.
Treffpunkt: direkt am Lehrgarten im Dorsach in Lichtenstein-Unterhausen.



Diese Veranstaltung ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für das "Schwäbische Hanami" im Streuobstparadies 2014.
Herr Landrat Reumann eröffnet den Tag mit einem Grußwort. Anschließend werden wir den neu hergerichteten Lehrgarten des Obst- und Gartenbauverein Lichtenstein besichtigen.
Für das leibliche Wohl sorgt der Obst- und Gartenbauverein Lichtenstein.

am: Sonntag, den 27. April 2014
um: 9.30 Uhr
Blütenrundgang des Kreisverbandes in Wannweil
Treffpunkt: Parkplatz der Gemüsegärtnerei Hespeler Liegt direkt an der K 6724 zwischen Degerschlacht und Wannweil

Von dort aus werden wir einen Rundgang durch die Streuobstwiesen von Wannweil machen und an verschiedenen Stationen über aktuelle Situation des Streuobstbaus berichten und diskutieren. Die Gemeinde Wannweil hat sich 2014 das Thema Streuobstförderung auf ihre Fahnen geschrieben und so wird uns Frau Bürgermeisterin Annette Rösch ihren Ort vorstellen und über laufende Aktivitäten berichten.
Im Anschluss an den Umgang wird uns der Obst- und Gartenbauverein Wannweil in der Gärtnerei Hespeler bewirten.

Zu diesen Veranstaltungen laden die Grünflächenberatungsstelle des Landratsamtes Reutlingen, der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine, der Arbeitskreis Obstbau und Baumwarte, gemeinsam mit den Obst- und Gartenbauvereinen Lichtenstein und Wannweil herzlich ein.
Alle Mitglieder unserer Obst- und Gartenbauvereine, des Arbeitskreises Obstbau und Baumwarte sowie alle Freunde des Obst- und Gartenbaues heißen wir bei diesen Veranstaltungen herzlich willkommen.






Streuobttag 2014
am 20. April 2014

Flyer Streuobsttag 2014






Gardenlife 29.5.12 - 1.6.14
am 13. April 2014

Der KOV ist wieder mit regionalen Streuobstprodukten und einer großen Gartentombola auf gardenlife vom 29.05. bis 01.06. 2014 vertreten

Die Geschichte der Pomologie
Gründer der heutigen Parkanlage Pomologie war Eduard Lucas der 1860 hier an dieser Stelle in Reutlingen wo gardenlife stattfindet das sogenannte "Pomologische Institut" eine private Obstbauschule gegründet hatte.
Mit einer Sonderausstellung soll auf den geschichtlichen Hintergrund eingegangen und auch aufgezeigt werden, wir vor 30 Jahren aus einem vergessenen Grundstück im Zuge der "Landesgartenschau" die heutige, vielen reutlingern Bürgern liebgewonnene Parkanlage "Pomologie" entstanden ist.
Begleitet wird die Ausstellung mit der Möglichkeit regionale Streuobstprodukte wie Seccos und Saft zu verkosten.
Ein weiteres highlight ist die Möglichkeit eine Quelle mit Quelltrog im Tiefkeller unter der Pomologie zu besichtigen.
Der Lucaskeller ist während der gesamten gardenlife von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Besichtigungen des Tiefkellers werden von dort aus laufend angeboten.
Veranstalter ist der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Reutlingen (KOV).

Quelle im Lucaskeller





Termine der IP-Gruppenarbeit 2014
am 13. März 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Bereich des Pflanzenschutzes ist kontinuierliche Weiterbildung wichtig. Auch in diesem Jahr werden die praktischen Unterweisungen und Schulungen zum "Integrierten Pflanzenschutz im Obstbau" fortgeführt.

Herr Martin Trautmann von der übergebietlichen Pflanzenschutzberatung am Kompetenz-zentrum für Obstbau in Bavendorf wird den Kurs wie in der Vergangenheit leiten und hat mit uns folgende Termine abgesprochen:

Freitag, 21. März 2014
Freitag, 11. April 2014
Freitag, 02. Mai 2014
Freitag, 23. Mai 2014
Freitag, 27. Juni 2014

Beginn ist jeweils um 10:30 Uhr. Treffpunkt ist, wie in der Vergangenheit die Obstlagerhalle des Obstbaubetriebes der Stadt Metzingen im Gewann Neugreuth, rechts der B 313, Metzingen, Richtung Grafenberg.

Bitte merken Sie sich diese Termine vor, es werden hierfür keine weiteren Einladungen versandt.


Mit freundlichen Grüßen,
Ulrich Schroefel




Jahresprogramm 2014
am 16. Januar 2014

Jahresprogramm als PDF




Lehrfahrt ins Alte Land
am 16. Januar 2014

Mehr Infos als PDF




125 Jahre OGV Münsingen
am 21. Oktober 2013

Am So. den 20.10.2013 feierte der Obst- und Gartenbauverein Münsingen sein 125 jähriges Jubiläum im Kleintierzüchterheim in Münsingen. Der Obst- und Gartenbauverein Münsingen gegründet 1888, ist der älteste Verein im Landkreis Reutlingen.

Christian Kugler gratulierte dem Verein im Namen des Landesverbandes für Obstbau, Garten und Landschaft und überreichte die goldene Medaille des LOGL.

Georg Huwe stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine überreichte dem Jubilar einen Gutschein für einen Jubiläumsbaum, der an einer markanten Stelle in Münsingen gepflanzt werden soll.

Eine Großzahl langjähriger Mitglieder konnte bei diesem Jubiläum geehrt werden. Besonders hervorzuheben ist Herr Hermann Pflaumer, der für 60 Jahre Mitgliedschaft mit dem goldenen LOGL-Bäumchen mit Goldkranz geehrt wurde.

 





Seminare über Schnitt und Pflege von Obst- und Ziergehölzen
am 18. Oktober 2013

Die Grünflächenberatungsstelle des Landratsamtes Reutlingen bietet in diesem Winterhalbjahr wieder viertägige Seminare über den Schnitt und die Pflege von Obst- und Ziergehölzen an. In Unterricht und praktischer Unterweisung werden Grundkenntnisse, Tipps und Anregungen für die richtige Pflege der Obst- und Ziergehölze gegeben.

Unterrichtsthemen sind neben den theoretischen Grundlagen wie der Botanik, der Sortenkunde und Pflanzenverwendung auch allgemeine Fragen zur Pflege von Natur- und Ziergärten einschließlich der Bodenpflege, Düngung und der Pflanzengesundheit. Die Seminare bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und Fertigkeiten in der Pflege jener Obstarten und Baumformen zu erlangen, die auch im landschaftsprägenden Streuobstbau von Bedeutung sind. Teilnehmen können alle am Garten und Streuobst interessierte Bürger; Fachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Die Teilnahmegebühr einschließlich Unfallversicherung beträgt je Seminar und Person 40,- ?. Die Grünflächenberatungsstelle weist darauf hin, dass die Teilnehmerzahl aus technischen Gründen auf 25 Personen je Seminar beschränkt ist. Anmeldungen werden deshalb in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt.
Sie sind zu richten an das Landratsamt Reutlingen, Grünflächenberatungsstelle, Gartenstr. 49, 72764 Reutlingen
Tel.: 07121/480-3327, -3328,
per Fax: 07121/480-1843
oder per e-mail: nachhaltige-entwicklung@kreis-reutlingen.de

Terminplan:
1. Seminar vom 19.11.2013 bis 22.11.2013 in Pfullingen
2. Seminar vom 03.12.2013 bis 06.12.2013 in Dettingen/Erms
3. Seminar vom 04.02.2014 bis 07.02.2014 in Pliezhausen
4. Seminar vom 11.03.2014 bis 14.03.2014 in Münsingen

Anmeldeschluss für die Seminare ist:
1. Seminar, Pfullingen, Mo. 28.10.2013
2. Seminar, Dettingen, Mo. 11.11.2013
3. Seminar, Pliezhausen, Mo. 20.01.2014
4. Seminar, Münsingen, Mo. 17.02.2014


Programm der Schnittseminare im Winterhalbjahr 2013/2014

Dienstag
08:30 Uhr - 09:00 Uhr Begrüßung und Erledigung der Formalitäten
09:00 Uhr - 09:30 Uhr Besprechung von Literatur und geeigneter Werkzeuge zum Gehölzschnitt und deren Pflege
09:30 Uhr - 12:00 Uhr Grundlagen zum Obstbaumschnitt, Pflanzschnitt, Erziehungs- schnitt (Kronenaufbau) Instandhaltungs- bzw. Auslichtungsschnitt bei den verschiedenen Baumobstarten.
13:30 Uhr - 16:30 Uhr Praktische Übung im Erziehungs- und Auslichtungsschnitt an Obstgehölzen

Mittwoch
08:30 Uhr - 10:00 Uhr Fortsetzung der Grundlagen zum Obstbaumschnitt
10:00 Uhr - 12:00 Uhr Grundlagen zum Schnitt von Strauchbeerenobst
13:30 Uhr - 16:30 Uhr Praktische Unterweisung und Übung im Schnitt von Obstbäumen und Beerenobst

Donnerstag
08:30 Uhr - 11:00 Uhr Grundlagen zum Schnitt von Ziergehölzen, Rosen, Hecken, und Bodendeckern
11:00 Uhr - 12:00 Uhr Bodenpflege und Düngung im Nutz- und Ziergarten,
13:30 Uhr - 16:30 Uhr Praktische Unterweisung und Übung im Schnitt von Ziergehölzen

Freitag
08:30 Uhr - 09:45 Uhr Pflanzenkrankheiten
10:30 Uhr - 11:30 Uhr Obstverwertung und Produkte
11:30 Uhr - 12:00 Uhr Diskussion bzw. Aussprache
13:30 Uhr - 16:30 Uhr Praktische Unterweisung und Übung im Schnitt von Obstbäumen insbesondere Altbaumpflege

Pausen sind täglich vormittags von 09:45 Uhr bis 10:00 Uhr und von 11:00 Uhr bis 11:10 Uhr

Änderungen im Programmablauf behält sich die Grünflächenberatungsstelle vor.






Herbstrundgang auf der Alb
am 20. Steptember 2013

Wenig Ertrag in der gesamten Region
Grabenstetten. Traditionell darf der Herbstrundgang des Kreisobstbauverbandes Reutlingen genannt werden. Guter Brauch ist es seit vielen Jahren, dass sowohl im Frühjahr wie auch im Herbst die gleiche Gemeinde besucht wird. So wurde jetzt wieder Station in Grabenstetten gemacht. Das Wetter war zwar nicht ganz so freundlich, aber den über 50 interessierten Obstbaufachfrauen und -männer machte dieser Umstand nichts aus. Bürgermeister Harald Steidl freute sich über den Besuch aus dem gesamten Landkreis Reutlingen und begrüßte die Gäste mit einem geschichtlichen Abriss der Gemeinde auf der Schwäbischen Alb. Bereits die Kelten ergänzten mit dem Obst der Schwäbischen Alb ihren Speiseplan. Streuobst war schon immer eine wichtige Nahrungsergänzung vor allem in den Wintermonaten für die Bewohner und so wurden hier auch viele Obstsorten, die gegen Frost und Kälte unempfindlich sind, gepflanzt. Dass in diesem Jahr der beginnende Herbst nicht die Keller und Vorratskammern füllt, ist den Wetterkapriolen und vor allem dem Hagelunwetter am 28. Juli geschuldet, so das Gemeindeoberhaupt. Georg Huwe, der stellvertretende Vorsitzende des Kreisobstbauverbandes aus Auingen, stellte in seiner kurzen Begrüßung die Bedeutung des Streuobstbaus in unserer Region heraus. Unsere Kulturlandschaft ist eine Generationsarbeit, so der Georg Huwe, unsere Väter pflanzten die Bäume, von denen wir jetzt die Früchte ernten können. Vom örtlichen Obst- und Gartenbauverein freute sich Christof Dechert auf den Rundgang mit den Gästen, der auch in den mit viel ehrenamtlicher Arbeit der Vereinsmitglieder vor zwei Jahren ausgebauten Lehrpfad im Gewann "Vogeltal" führte.

Bäume wurden an Ästen, Rinde und Früchten beschädigt.
Von den 3.000 Hektar Streuobstflächen im Landkreis sind über 2.000 Hektar durch die Unwetter Ende Juli betroffen. Der Jahrgang 2013 war durch das lange kalte Frühjahr bereits als schlechtes Obstjahr gekennzeichnet, die Unwetter haben ihr Übriges dazugetan, führte Ulrich Schroefel. Leiter der Geschäftsstelle des Kreisobstbauverbandes sowie Leiter des Grünflächenamtes des Landkreises den Herbstrundgangs-Gästen aus. "Es ist noch zehn Prozent des Durchschnittsertrages übrig. Tafelobst gibt es in unserer Region gar nicht, so der Fachmann. Die Bäume wurden an Ästen, Rinde und Früchten beschädigt, dies muss alles beim nächsten Baumschnitt genau betrachtet und beim berücksichtigt werden. Die großen Hagelkörner haben aber auch Knospen für das nächsten Jahr vernichtet und so wird bereits jetzt auch im kommenden Jahr keine gute Ernte zu erwarten sein. Teilweise treiben die Bäume aus Stress bereits jetzt neue Blüten aus.

Walnüsse, Äpfel und Birnen neben dem Rathaus
Ganz im Schutze von Rathaus, Schule und Festhalle konnten aber trotzdem am Herbstrundgang doch einige Apfelsorten probiert werden. Die kleine Grabenstetter Obstbaumwiese auf dem Heidegraben, die von Georg Lamparter im Jahr 1985 gepflanzt wurden, hat einiges zu bieten. Eine gute Mischung als alten Apfelsorten wie die Sorte Jakob Lebel, Alkmene, Transparent oder Goldparmäne stehen in Nachbarschaft mit den neuen Sorten Retina und Rewena oder Remo. Der 85jährige Landwirt und ausgewiesener Streuobstfachmann Georg Lamparter ließ es sich auch beim Herbstrundgang nicht nehmen, die Runde mit den Gästen zu drehen. Nach dem Auftakt im Schaugarten am Rathaus ging es für die Gruppe quer durch den Ort zum Streuobst-Lehrpfad. Ein Rundweg mit Informationstafeln lädt hier jung und alt ein, sich über verschiedene Obstsorten zu informieren. Entlang des Rundweges wurden Apfel- und Birnenhochstämme gepflanzt. Inzwischen wurden Nistkästen aufgehängt und an Böschungen Steinriegel angelegt. Die Gäste des Rundganges erhielten viele Informationen zur Pflege der Jungbäume, aber auch zu den natürlichen Feinden der Bäume. Trotz eines Wurzelschutzes für die jungen Bäume, wurden im vergangenen Winter die Bäume von Wühlmäusen angenagt. Aber nicht nur junge Bäume werden von den Nagetieren befallen, sondern auch Bäume, die bereits ein Lebensalter von über 15 Jahren vorweisen. Einen gemütlichen Abschluss fand die Runde zur Mittagszeit in der Falkensteinhalle.

Bilder zum Rundgang findet man hier






Pressemitteilung zum Schwäbischen Hanami
am 21. April 2013

Wenn Millionen Obstbäume blühen
Blütenwunder auf den Streuobstwiesen
Das Schwäbische Streuobstparadies feiert in sechs Landkreisen das "Schwäbische Hanami"

Endlich ist es wieder soweit - die Kirschen-, Zwetschgen-, Birnen- und Apfelbäume verwandeln die Streuobstwiesen in ein wahres Blütenparadies. Unter dem Motto "Schwäbisches Hanami" finden in den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Tübingen, Zollernalbkreis und auch in Reutlingen wieder zahlreiche Blütenfeste und -wanderungen statt. "Hanami " ist japanisch und bedeutet "Blüten betrachten". Die Japaner feiern die Kirschblüte seit über tausend Jahren mit traditionellen Kirschblütenfesten. Millionen blühender Bäume im Streuobstparadies bieten eine hervorragende Kulisse, um die Obstblüte auch im Schwabenland gebührend zu feiern. Bereits zum dritten Mal findet das "Schwäbische Hanami" in den Landkreisen des Streuobstparadieses statt. Dieses Frühjahr aber zum ersten Mal unter der Federführung des im Mai 2012 gegründeten Vereins "Schwäbisches Streuobstparadies e.V.".
"Wenn die 1,5 Millionen Bäume im Schwäbischen Streuobstparadies in voller Blüte stehen, ist es unübersehbar, dass wir hier in einer Landschaft der Superlative leben - in der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaft Mitteleuropas", freut sich der Vorsitzende des Vereins, der Esslinger Landrat Heinz Eininger. Die Streuobstlandschaft bringt aber auch eine besondere Verantwortung mit sich: Die schützenswerten Obstwiesen sind Lebensraum für über 5000 Tier- und Pflanzenarten, Ursprung hochwertiger Streuobstprodukte und ein Freizeit- und Erholungsraum für uns Menschen. "Mit jeder einzelnen Veranstaltung, möchten wir auf die Streuobstwiesen, ihre einmalige Schönheit, aber auch auf den großen Handlungsbedarf zu ihrer Erhaltung aufmerksam machen," erläutert die Geschäftsführerin des Vereins, Maria Schropp".
Über 50 Veranstaltungen, wie geführte Wanderungen und Feste, bis hin zu Kutschfahrten und Pflanzaktionen, finden in den nächsten Wochen im Streuobstparadies statt. Eine einmalige Gelegenheit, das schwäbische Blütenwunder gemeinsam zu feiern! Die Termine sind unter www.streuobstparadies.de aufgeführt und in den beteiligten Kommunen liegt ein Faltblatt zum "Schwäbischen Hanami" aus.

Am 28. April feiert der Landkreis Reutlingen seine zentrale Auftaktveranstaltung im Zusammenhang mit dem traditionellen Blütenrundgang des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Reutlingen e.V. dieses Jahr in Grabenstetten.

Termin: Sonntag, den 28. April 2013, Beginn ist um 9.30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz am Rathaus bzw. Sporthalle in Grabenstetten (Böhringerstr. 10)

Herr Landrat Reumann eröffnet den Tag mit einem Grußwort. Anschließend wird der neu eingerichtete Streuobstlehrpfad des Obst- und Gartenbauverein Grabenstetten besichtigt und der Baum des Jahres, der "Wildapfel", gepflanzt. An verschiedenen Stationen entlang des Streuobstlehrpfades wird über aktuelle Fragen des Streuobstbaus berichtet.
Im Anschluss an den Umgang ab 12.00 Uhr werden die Teilnehmer vom Obst- und Gartenbauverein Grabenstetten in der Falkensteinhalle mit schwäbischen Spezialitäten verwöhnt.

Alle interessierten Bürger sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.






PLENUM sagt tschüss, Abschlussfest
am 22. Februar 2013



Mehr Infos unter plenum-alb.de





"Fruchtige Wochen" im Landkreis Reutlingen
am 10. Oktober 2012

Wie bereits im letzten Jahr, starten auch dieses Jahr wieder die „Fruchtigen Wochen“ im Landkreis Reutlingen.

Gastronomiebetriebe präsentieren aus Früchten heimischer Streuobstwiesen auf kreative Art und Weise zahlreiche Köstlichkeiten auf ihrer Speisekarte. Auch dieses Jahr reicht die Produktpalette wieder von der Vorspeise z.B. Apfel Curry-Suppe über Hauptgerichte wie Rehsteaks mit karamellisierten Apfelspalten, bis hin zu Apfelküchle und anderen leckeren Desserts.
Gäste können so die Reichhaltigkeit der Streuobstprodukte kulinarisch erleben und somit zum Erhalt des landschaftsprägenden Elements Streuobstwiese beitragen.
Das Prinzip der Nachhaltigkeit durch kurze Transportwege sowie die Steigerung der Wertschätzung gegenüber heimischen Produkten ist auch zentrales Anliegen des Landkreises Reutlingen und des Arbeitskreises Obstbau und Baumwarte e.V., welche dieses Projekt ins Leben riefen.

An den „Fruchtigen Wochen“ nehmen folgende Gastronomiebetriebe teil:

Stausee-Hotel
Gerhard Klose Unterer Hof 3 72555 Metzingen-Glems
07123-9236-0 www.stausee-hotel.de

Hotel-Restaurant Schwanen
Dieter Wetzel Bei der Marienkirche 10 72555 Metzingen
07125-1480 www.hotel-schwanen-metzingen.de

Hotel Restaurant Forellenhof Rössle
Gerhard Gumpper Heerstr.20 72805 Lichtenstein-Honau
07129-9297-0 www.forellenhof-roessle.de

Hirsch im Grünen-Landgasthof Hotel
Familie Mandel Süßweg 12 72537 Mehrstetten
07381-2479 www.hirsch-im-gruenen.de

Restaurant Gasthaus Bruckstüble
Rudolf Wurst Heerstr.64 72800 Eningen u. Achalm
07121-81445 www.restaurant-bruckstueble-eningen.de

Gasthof zum Waldhorn
Otto Harter Neuhausener Str.32 72555 Metzingen-Glems
07123-9635-0 www.gasthof-waldhorn-metzingen.de

Naturfreundehaus Falkenberg
Doris Schreiber Neuffener Straße 72555 Metzingen
07123-4983

HAUX Weber-Grillschule
Fritz Haux Metzgerstraße 59 72764 Reutlingen
07121-334232 www.haux.de


Mehr Infos als PDF





Lehrfahrt in die Schweizer Bodenseeregion vom 12. bis 14.06.2012
am 16. Juli 2012

Auf Informationsreise bei Schweizer Obstbaubetrieben
Jeweils im Turnus von zwei Jahren unternimmt der Arbeitskreis Obstbau und Baumwarte e.V. im Landkreis Reutlingen eine mehrtägige Lehrfahrt . Diesmal führte die Fahrt Mitte Juni schwerpunktmäßig in die Schweizer Bodenseeregion, lediglich am ersten Tag hielt man sich zu Besichtigungszwecken noch auf der deutschen Seeseite auf. Die Fahrt wurde vom Geschäftsführer des Arbeitskreises, Herrn Ulrich Schroefel hervorragend ausgearbeitet und auch von diesem geleitet.


Erstes Reiseziel war der Mostbirnengarten in Owingen-Billafingen. Auf dem "Unteren Frickhof" sind ca 350 Wirtschaftsbirnensorten und ca. 90 alte Tafelbirnensorten aufgepflanzt. Der Schwerpunkt auf diesem staatlichen Anwesen liegt auf der Sortenerhaltung von Wirtschaftsbirnen. Auf Grund des anhaltenden Regens unterließ man die Führung auf der Wiese, beschloss aber diese zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Nachmittags wurde die Insel Reichenau angesteuert. Dort erfuhr man von einer sehr kundigen Führerin Interessantes über Gemüse-anbau aber auch über die reiche Kultur der Insel. Nach einem reichhaltigen Abendessen in unserem Konstanzer Hotel ließ man den Abend in munterer Runde ausklingen.

Am nächsten Tag wurde die Schweizer "Baumschule Häberli" in Neukirch-Egnach besichtigt. In dieser Baumschule werden vor allem Beeren jeglicher Art aufgezogen und über andere Baumschulen oder Gartenmärkte auch z.B. nach Deutschland weiterverkauft. Nach einer Mittagsrast in St.Gallen nahm der Bus Fahrt Richtung Güttingen auf um den dortigen staatlichen Obstversuchsbetrieb zu besichtigen. Sehr eindrücklich war die Führung durch Herr Stadler, den Betriebsleiter des ca. 10 ha großen Obstbaubetriebes. Der Betrieb dient in erster Linie der Beratung für die privaten Obstbauern und arbeitet eng mit der Forschungsanstalt Agroscope in Wädenswil und dem Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg zusammen. Deutlich wurde bei unserm Besuch, dass in der Schweiz der Obstanbau eine größere Wertschätzung als in Deutschland erfährt. So gibt es Mostobstpreise mit bis zu 20€/dt und zusätzlich für Hochstämme Fördergelder. Je nach Region bezahlen einzelne Gemeinden zusätzlich zu dieser Förderung extra Beiträge für Landschaftspflege an ihre örtlichen Obstbauern.

Auch beim anschließenden Besuch der Mosterei Möhl in Arbon wurde deutlich, dass Mostobst in der Schweiz wirklich noch eine Wertigkeit besitzt und gut bezahlt wird. In der Mosterei Möhl wurden im letzten Jahr 37 000 t Äpfel zu guten Getränken wie Apfelsaft, Apfelwein oder "Swiss Cider" verarbeitet. Dies geschieht mit modernster Verarbeitungs- und Abfülltechnik. Die Vermarktung der Möhl-Produkte nimmt einen großen Stellenwert ein und wird mit hohem Werbeaufwand betrieben.

Dieser Abend stand für die Fahrtteilnehmer ganz im Zeichen des Fußballs. Nach dem Abendessen versammelten sich die sonst so obstbaulich Interessierten um die Europameisterschaft zu verfolgen. Der dritte Tag der Lehrfahrt führte in die Gegend von Winterthur. Dort besuchte man die Gebrüder Brunner in Bülach. Drei Brüder bewirtschaften dort einen Obstbaubetrieb im Bioanbau mit dazugehöriger Mosterei. Interessant ist, dass ca. 300 verschiedene Apfel- und Birnensorten auf vorwiegend Hochstämmen bewirtschaftet werden. Im Herbst werden bei ca. 60 Sorten Tafelobst herausgepflückt und direkt an Liebhaber auf einem Markt verkauft. Betont wurde auch in diesem Betrieb dass der Schweizer Staat diese Kulturen fördert und finanziell unterstützt. Moderne Maschinen wie ein selbstfahrender Hubsteiger, der die Leiter ersetzt, kommen bei den Brunnerbrüdern ebenso zum Einsatz wie Obstauflesemaschinen. "Maschinen und Beiträge lassen Hochstämme leben" war bei der Führung durch das Betriebsgelände zu lesen.

Zum Abschluss der Lehrfahrt wurde noch das Steinobstzentrum Breitenhof bei Wintersingen besucht. Hier handelt es sich um eine staatliche Einrichtung der Schweiz, die sehr praxisorientiert arbeitet uns für den Steinobstanbau Versuche durchführt. Getestet werden beispielsweise verschiedene Sorten bei Kirschen, die Verträglichkeit der Unterlagen aber auch spezielle Überdachungen zum Schutz gegen Nässe und Hagel. Wie schon im Versuchsgut Güttingen wurde auch hier betont, dass der Tafelkirschenanbau ohne Überdachung kaum Zukunft hat. Zu groß sind die Ausfälle durch Verderb, wenn zu viel Regen auf die reifenden Früchte kommt. Der Betriebsleiter Herr Schwizer gab für die obstbaulich sehr interessierte Besuchergruppe wertvolle Tipps über Sorten, Schnitt und Pflege der Bäume.

Nach drei Tagen ging eine sehr gelungene und recht informative Lehrfahrt, die in allen Bereichen sehr gut von Ulrich Schroefel vorbereitet war, zu Ende.


Annerose Gönninger, Schriftführerin des Arbeitskreises Obstbau und Baumwarte e.V. Reutlingen. Im Juli 2012






Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauverbandes 2012
am 20. April 2012

Abwechslungsreiche Hauptversammlung
Einen sehr abwechslungsreichen Abend erlebten die Delegierten der 25 Obst- und Gartenbauvereine im Kreis Reutlingen bei der diesjährigen Hauptversammlung. Standen neben den obligatorischen Jahresberichten von Vorsitzenden, Geschäftsführer und Kassenverwalter vor allem Zukunftsthemen auf der Agenda. Beim Tagesordnungspunkt Wahlen wurde die Vorstandschaft mit Dietmar Bez als Vorsitzender, Georg Huwe als Stellvertreter und Dieter Kern als Kassier wiedergewählt. Ulrich Schroefel bleibt weiterhin Geschäftsführer. Die Hälfte der Ausschussmitglieder wurde wiedergewählt. Für Dr. Florian Wagner rückt Bernd Lenz und Alfons Reiske für Ekkehard Lehmann in das Gremium nach. Bereits zu Beginn der Sitzung konnte Vorsitzender Dietmar Bez die neue Medienbeauftragte Gabriele Armbruster begrüßen und vorstellen. Axel Rieber wurde in Abwesenheit verabschiedet, Er wechselt nach über zehn Jahren von der Grünflächenberatung des Landkreises zur Stadtverwaltung Reutlingen.

Vereine müssen zukunftsfähig bleiben
Fast wie bei beim Streuobstbestand sieht es zum großen Teil in den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen aus: Der Altersdurchschnitt vor allem in den Vorstandschaften der Vereine steigt ständig. Zwar konnte Dietmar Bez noch von einem leichten Mitgliederzuwachs auf 2.980 Mitglieder berichten, aber in vielen Vereinen muss um neue Mitglieder gekämpft werden. Dabei sind die Schwerpunkte Natur und Umwelt in der heutigen Zeit sehr viel beachtete Themen. Wie sich die Vereine den neuen Herausforderungen stellen können und Perspektiven für die Zukunft entwickelt werden können, darüber referierte die Pforzheimer Diplom-Sozialwirtin Annette Kurth. Möglichkeiten zur Zukunftsfähigkeit der Vereine durch Projekte, Nachwuchsarbeit, Werbung, Mitgliederbindung und Anerkennungskultur zeigte die Fachfrau in ihrem Referat auf. Interessierte Vereine bietet sich jetzt die Möglichkeit diese Themen zugeschnitten auf die eigenen Gegebenheiten in einem Seminar weiter zu beleuchten und auszuarbeiten.

Kreisverband Mitglied im Streuobstparadies
Die Wahlkarten wurden fast alle gezückt um das Votum für die Mitgliedschaft im Schwäbischen Streuobstparadies abzugeben. Bei vier Enthaltungen fassten die Mitglieder den Beschluss dem Verein beizutreten. Die sechs Landkreise Böblingen, Tübingen, Zollernalb, Esslingen, Göppingen und Reutlingen gründen den Verein mit dem Ziel die Erhaltung und Vermarktung der Produkte heimischer Streuobstwiesen – in einer der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas. Jeder Ortsverein kann auch selbst dem Streuobstparadies beitreten, erläuterte der Vorsitzende.

Projekt abgelehnt
Traurig ist man in der Vorstandschaft des Kreisverbands über den ablehnenden Bescheid für das Projekt „Obstsortenvielfalt erhalten“. Beim Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz hatte der Kreisverband einen Zuschussantrag für das Projekt gestellt. Nun wird der Antrag beim „Plenum Schwäbische Alb“ eingereicht.

Bericht des Geschäftsführers
Für den erkrankten Verbandsgeschäftsführer Ulrich Schroefel verlas Kassier Dieter Kern den Geschäftsbericht. Trotz Nachfrost anfangs Mai und teilweise an Varroamilbe erkrankter Bienenvölker gab es im vergangenen Jahr eine gute Obsternte in der Region. Durch die feuchten Sommermonate wuchsen die Früchte sehr gut. In seinem Bericht bemängelte Ulrich Schroefel den viel zu niedrigen Preis, der derzeit für Mostbirnen bezahlt werde, damit lassen sich die Steuobstwiesen, die unsere Landschaft prägen, nicht erhalten. Zahlreiche Termine mit Schulungen, Ausflüge, Lehrfahrten und Aktionen, wie Blütenrundgang oder „Garden Life“ und die „Gläserne Produktion standen auf dem letztjährigen Veranstaltungsprogramm.

DVD für jeden Ortsverein
Eine besondere Überraschung fanden die Delegierten in den vorbereiteten Unterlagen zur Hauptversammlung. Für jeden Verein gab es eine DVD mit einem 25-minütigen Steifzug durch die Streuobstwiesen. Die Auftraggeber und die Macher haben in diesem Film das Thema Streuobst mit vielen Details sehr aussagekräftig aufgebaut. Ein Meer von blühenden Streuobstwiesen im Frühjahr aus der Vogelperspektive, die Apfelblüte im Zeitraffer, Erläuterungen zum Obstbaumschnitt, das Pflanzen von Jungbäumen, die fleißigen Kindergartenkinder bei der Ernte von Äpfeln im Ermstal und die großen Augen bei der Saftherstellung. Das Gedicht über den Most, das liebste Getränk der Schwaben ist ebenfalls zu sehen.

Bilder zur Hauptversammlung 2012





Foto-Wettbewerb „Streuobstwiesen im Winter“
am 17. Dezember 2011

Unter dem Motto „Streuobstwiesen im Winter“ startet das Regierungspräsidium Stuttgart jetzt einen neuen Foto-Wettbewerb. Hobby-Fotografen können Bilder mit entsprechenden Motiven aus Streuobstwiesen des Mittleren Albvorlandes oder des Mittleren Remstales bis spätestens 15. März 2012 in digitaler Form einreichen. Der Foto-Wettbewerb ist Teil des Life+-Projekts „Vogelschutz in Streuobstwiesen des Mittleren Albvorlandes und Mittleren Remstales“. Mit dieser Initiative will das Regierungspräsidium Stuttgart die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen fördern und die Ziele des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 stärken.

Den Gewinnern winken attraktive Geld- und Sachpreise. Über die Internetseite life-vogelschutz-streuobst.de können sich interessierte Hobby-Fotografen zur Teilnahme am Wettbewerb anmelden und maximal drei Bilder hoch laden. Eine Fachjury unter Federführung des Regierungspräsidiums Stuttgart wird Ende März 2012 die Siegerfotos auswählen. Die ersten drei Gewinner werden auf dem Regionalmarkt am 6. Mai 2012 in Metzingen öffentlich prämiert und alle Siegerbilder im Internet veröffentlicht. „Mit den Streuobstwiesen liegt eine europaweit bedeutsame Kulturlandschaft direkt vor unserer Haustür“, betont Herr Regierungspräsident Johannes Schmalzl. „Wir sind gespannt auf die Bilder und freuen uns über eine rege Teilnahme am Wettbewerb“.

Info Flyer als PDF





Einladung zur Gläsernen Produktion
am 13. September 2011

Einladung zur Gläserne Produktion im Ermstal - Schwerpunkt Obstbau -


am: Sonntag, den 25. September 2011
in: Metzingen mit den Teilorten Neuhausen und Glems und Dettingen/Erms
Ablauf: 10:00 Uhr Gottesdienst
11:00 Uhr Begrüßung
11:00 – 17:00 Uhr Aktivitäten an den Standorten


Flyer Gläserne Produktion
Plakat Gläserne Produktion




Einladung zum Jahresausflug des KOV 2011
am 31. März 2010, von Ullrich Schröfel

Einladung als Word-Dokument




Einladung zur Mitgliederversammlung 2011
am 14. März 2010, von Ullrich Schröfel

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine möchte ich Sie herzlich einladen.

am: Freitag, den 18. März 2011
um: 19.30 Uhr
im: Landgasthof „Hirsch“, Parkstraße 2, 72813 St. Johann-Gächingen,


Tagesordnung:
  1. Begrüßung der Mitglieder und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Ehrung der Verstorbenen
  3. Geschäftsbericht und Rückblick auf das vergangene Jahr
  4. Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht
  5. Entlastungen (Vorstandschaft und Kassier)
  6. Vortrag von Herrn Ekkehard Hülsmann, Vorsitzender des Landesverbandes Badischer Imker zum Thema
    „Die Bienen im Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Politik“
  7. Jahresprogramm 2011
  8. Verschiedenes

Anregungen, Wünsche und Anträge zur Tagesordnung sind bis spätestens 10.03.2011 schriftlich bei der Geschäftsstelle einzureichen. Es würde mich sehr freuen, wenn viele Mitglieder aus den Vereinen unserer Einladung folgen würden. Gäste sind uns natürlich gerne willkommen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr und
Dietmar Bez
1. Vorsitzender KOV
Ulrich Schroefel
Geschäftsführung

Einladung als Word-Dokument



Einladungen zum Festakt und zur Fachtagung 150 Jahre Pomologisches Institut
am 13. Januar 2010, von Ullrich Schröfel

Hier kann die Einladung zur Fachtagung und zum Festakt zur 150-jahrfeier
des Pomologischen Instituts Reutlingen heruntergeladen werden


Einladung zum Festakt
Einladung zur Fachtagung



150 Jahre pomologisches Institut in Reutlingen, gegründet von Eduard Lucas
am 15. März 2010, von Ullrich Schröfel

Eduard Lucas (1816-1882) geboren und aufgewachsen in Erfurt absolvierte zunächst von 1831 – 1834 eine Ausbildung als Gärtner. Nach Stationen als Gärtnergehilfe in Frankfurt/Oder, Greifswald, Erfurt und München übernahm er von 1840 – 1843 die Leitung des botanischen Gartens in Regensburg.

1842 bewarb sich Eduard Lucas erfolgreich auf die Stelle des Institutsgärtners an der Landwirtschaftlichen Akademie in Hohenheim. Lucas arbeitete sich ab da in die ihm bis dahin unbekannte Pomologie (Obstsortenkunde) ein. Durch seine Arbeit in Hohenheim erlangte er sehr bald den Ruf eines herausragenden Fachmanns, besonders auf dem Gebiet der Obstbaumzucht und der Pomologie. 1851 richtete Lucas regelmäßige Kurse für Baumschulwärter in Hohenheim ein, bevor er dann 1853 die erste deutsche „Landespomona" mit Darstellung und Beschreibung aller in Württemberg vorkommenden Apfel- und Birnensorten sowie ihrer Synonyme veröffentlichte.

Nach weiteren bedeutenden Veröffentlichungen gab Lucas 1857 seine Absicht bekannt ein privates pomologisches Institut als Fachschule für Obst- und Gartenbau zu gründen. 1859 erwarb Lucas eingroßes Grundstück in Reutlingen und das "Pomologische Institut" wurde dann 1860 mit 17 Schülern aus dem In- und Ausland eröffnet. In den Folgejahren wurde das ursprüngliche Gebäude verändert, erweitert und eine Filialanstalt in Lenningen gegründet.

Das von Lucas mit herausgegebene „Illustrierte Handbuch der Obstkunde", dessen letzter Band 1883 erschien, enthält die genaue Beschreibung von 2700 Obstsorten in systematischer Anordnung, von denen etwa 1500 im Reutlinger „Deutscher Central-Obstgarten (Standort Mähringen)in der Ordnung des Handbuchs demonstriert werden konnten. 1866 erhält Lucas aus Anlaß seines 50. Geburtstags den Titel eines Ehrendoktors durch die Universität Tübingen. Eduard Lucas starb im Alter von 66 Jahren. Nachrufe würdigen ihn als eine der einflussreichsten und den Obstbau in allen Bereichen prägende Persönlichkeit.

Sein Sohn Friedrich übernahm nach dem Tod des Vaters bis zu seinem eigenen Tod 1921 die Leitung des Instituts. In 3. Generation übernahm sein Sohn Eduard für eineinhalb Jahre das Familienunternehmen bis zu dessen Auflösung im Herbst 1922.

Das Pomologische Institut

Das „Pomologische Institut" war eine Lehranstalt für Obst- und Gartenbau, die als erste Fachhochschule in Deutschland einen wissenschaftlichen und zugleich praxisbetonten Unterricht anbot und darin zum Vorbild für viele Schulen im In- und Ausland wurde. Die Gesamtzahl der zwischen 1860 und 1922 ausgebildeten Schüler betrug etwa 3.500. Etwa ein Fünftel von ihnen kam aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland.

Um sich als private Internatsschule selbst unterhalten zu können, und um den Schülern die Möglichkeit zum Erwerb praktischer Fertigkeiten zu geben, führte das Institut einen gärtnerischen Betrieb. Unter Einsatz der Arbeitskraft der Schüler wurden die erforderlichen Einnahmen erwirtschaftet. So verkaufte man Jungbäume, Edelreiser, Beerenobststräucher, Tafelobst, Gemüse, Sämereien, Gartengeräte, Pflanzenschutzmittel und Gartenbauliteratur.

Die Bedeutung des pomologischen Instituts lag nicht allein in der Ausbildung von jungen Leuten, sondern auch darin, dass es lange Zeit in Deutschland der einzige Sammelpunkt für alle den Obstbau fördernden Bestrebungen war. Neue Sorten wurden erprobt, Krankheiten der Kulturpflanzen beobachtet, ihre Entstehung und Bekämpfung verfolgt. Aus der Fülle der Obstsorten wurden Sortimente besonders empfehlenswerter Tafel- und Wirtschaftsfrüchte aufgestellt und ihr Anbau gefördert.

Erst mit der Landesgartenschau 1984 auf dem Areal der einstigen Lehranstalt begann man sich wieder für den historischen Hintergrund, die noch erhaltenen ehemaligen Institutsgebäude, sowie die Arbeit und die Leistungen seines Gründers Eduard Lucas zu interessieren. Für die Reutlinger Bürger hat sich seit der Landesgartenschau auf diesem Gelände ein Erholungspark „Die Pomologie" entwickelt, der nicht mehr weg zu denken ist.

Inzwischen hat sich auf Initiative des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Reutlingen eine ehrenamtlich tätige Arbeitsgemeinschaft gebildet, welche das Erbe von Eduard Lucas bewahren möchte. Umgesetzt wurde bereits die Renovierung des sogenannten „Lucasgewölbe". Angestrebt ist im ehemaligen Wohngebäude von Eduard Lucas ein Streuobstzentrum einzurichten mit dem Ziel die Streuobstlandschaft entlang der mittleren schwäbischen Alb zu erhalten, zu fördern und ganzheitlich zu vermarkten. Weitere Informationen, auch über die weiteren Aktivitäten im Jubiläumsjahr, erhalten Sie bei der GardenLife an der Anlage des Obst- und Gartenbauvereins Reutlingen und im Lucaskeller

Weitere Informationen unter:
Landratsamt Reutlingen unter www.streubost-rt.de
Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL) unter www.logl-bw.de




Neue Informationsbroschüren des Biosphärengebiets Schwäbische Alb
am 13. Januar 2010, von Ullrich Schröfel

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei finden Sie die beiden neuen Informationsbroschüren des Biosphärengebiets Schwäbische Alb zu Ihrer Information.


Infoborschüre Streuobstwiesen
Infoborschüre Biosphäre



Einladung zur Arbeitstagung am 16. Januar 2010 -
Die Ziele des Obst- und Gartenbaus im Landkreis Reutlingen
am 1. Januar 2010, von Ullrich Schröfel

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 18.09.2009 wurde ich zum Vorsitzenden des Kreisobstbauverbandes des Landkreises Reutlingen gewählt. Im Rahmen meiner Bewerbungsrede habe ich – von meinem Blickwinkel aus betrachtet - die wichtigsten Ziele und Aufgaben skizziert, vor denen der KOV und mit seinen Ortsvereinen steht. Um jedoch ein vollständiges und alle wichtigen Bereiche umfassendes Konzept über die weitere Entwicklung des Obst- und Gartenbaus zu erhalten, ist es uns wichtig aber auch notwendig, Ihre, d.h. die in den Ortsgruppen vorhandenen Überlegungen, Vorstellungen, Projektideen und Ziele mit einzubeziehen. Erfolgreich werden wir nur dann sein, wenn wir alle die gleichen Ziele verfolgen.

Deshalb möchten wir Sie hiermit ganz herzlich zu einer Arbeitstagung

am: 16. Januar 2010
um: 08:30 Uhr
ins: Gasthaus Rößle nach Dettingen / Erms

einladen. Das Ziel dieser Arbeitstagung soll sein, dass wir am Ende der Veranstaltung ein abgestimmtes Konzept vorliegen haben, in welchem die zukünftige Richtung festgelegt ist, in der sich der KOV und seine Ortsvereine entwickeln sollen. Im Konkreten streben wir an, unsere Ziel, Themen, Aufgaben und Projekte zu definieren, welche in den kommenden Jahren angegangen und erreicht werden sollen.


Nach derzeitigem Stand stehen folgende Punkte auf der Tagesordnung:

  1. Zukünftige Arbeitsschwerpunkte des KOV:
    1. gemeinsames Jahresprogramm 2010 / 2011
    2. bessere Kooperationen und Zusammenarbeit zwischen den Ortsgruppen
    3. Marketingmaßnahmen für die bessere Vermarktung unserer regionalen Produkte
    4. Betrachtung der Wertschöpfungskette mit dem Ziel, auf der einen Seite Einsparungen zu erzielen und auf der anderen Seite höhere Erträge zu erwirtschaften.
    Um weitere Diskussionsbeiträge aus den Ortsvereinen und den anderen Organisationen wird bis zum 06.01.2010 gebeten.

  2. 2010 feiern wir das 150-jährige Jubiläum des Pomologischen Instituts Reutlingen

  3. Netzwerk Fachwarte für Obst- und Garten, Erfahrungsaustausch

  4. Aktuelle Informationen über den Stand der Einrichtung eines Streuobstzentrums in Reutlingen und einer Streuobstlandschaft Alb-Neckar

  5. Sachstandsbericht über den Aufbau der Internetseite des KOV

  6. Verschiedenes

Wir freuen uns auf einen regen Gedankenaustausch und wünschen uns, dass möglichst alle Ortsvereine vertreten sein werden. Unsere Planung sieht vor, dass jeder Ortsverein mit bis zu drei Vertretern an dem Workshop teilnehmen können.

Die Veranstaltung möchten wir mit einem gemeinsamen Mittagessen abschließen. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen. Die Arbeitstagung soll um 14:00 Uhr beendet sein. Bitte melden Sie sich mit dem beiliegenden Rückmeldebogen bis spätestens 30. Dez. 2009 an.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr und
Dietmar Bez
1. Vorsitzender KOV
Ulrich Schroefel
Geschäftsführung

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Dietmar Bez ist neuer Vorsitzender des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Reutlingen e.V.
am 11. Dezember 2009, von Ullrich Schröfel

Am 18. September 2009 fand im Gasthaus „Rebstöckle“ in Metzingen-Neuhausen die außerordentliche Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Reutlingen statt, um einen Nachfolger für den im Mai 2009 überraschend verstorbenen Manfred Schuster zu wählen.

Der 1. Bürgermeister der Stadt Metzingen, Dietmar Bez stellte sich für die Nachfolge von Herrn Schuster zur Wahl. In seiner Bewerbungsrede brachte Herr Bez zum Ausdruck, dass Ihm der Erhalt unserer Streuobstwiesen als Teil unserer Kulturlandschaft eine große Herzensangelegenheit sei.
Zitat: „Diese Landschaft – meine Damen und Herren - und das sollten wir nicht vergessen, ist nicht nur ein Relikt einer in die Jahre gekommenen Form des Obstbaus, sondern sie ist gleichzeitig ein Teil unserer gewachsenen Heimat und damit letztendlich auch ein Teil unserer Identität und ich denke, es lohnt sich, sich für den Erhalt der Heimat und den damit verbundenen Zielen einzusetzen.“
Im Rahmen seiner Ausbildung studierte Herr Bez Geographie, Geologie und der Juristerei an der Universität Tübingen. Nachdem er 2006 zum Ersten Bürgermeister der Stadt Metzingen gewählt wurde, setzte er sich sofort für entsprechende Projekte ein.
  1. Bau eines Schulungsgebäudes mit Schaugarten des Bezirksobst- und Gartenbauverbandes Metzingen.
  2. Übernahme des Vorsitzes der Interessensgemeinschaft Ermstalobst – kurz „IG Ermstalobst“
  3. Herausgabe einer Broschüre über Selbstvermarkter im Ermstal
  4. Weiterentwicklung des Obstbaumuseums in Glems
  5. Umsetzung von Schulprojekten in Metzingen und vieles mehr.
Herr Bez hat ein Mandat im Kreistag und damit einen direkten Zugang zur Verwaltungsspitze des Landkreises Reutlingen.
Neben dem Erhalt unserer Streuobstlandschaft zählt Herr Bez den Generationswechsel in den Vereinen zu seinen wichtigsten zukünftigen Aufgaben. Der Überalterung in den einzelnen Ortsvereinen müsste etwas entgegengesetzt werden!

Die Delegierten wählten Ihn einstimmig zu Ihrem neuen Vorsitzenden.
Damit hat der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Reutlingen wieder einen kompetenten und zukunftsorientierten 1. Vorsitzenden.




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